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Bahnhofsbuchhandel unterstützt verschärfte Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie

Erstellt am 30. Oktober 2020 - 2 Minuten zum Lesen

Auch nach dem Bund-Länder-Beschluss vom 28. Oktober 2020 zur Eindämmung der Corona-Pandemie, dürfen die deutschlandweit rund 500 Bahnhofsbuchhandlungen - wie auch andere Formen des Einzelhandels - weiter für ihre Kunden da sein. Die Mitglieder des Verbandes Deutscher Bahnhofsbuchhändler unterstützen die beschlossenen Maßnahmen, der Verband warnt jedoch auch vor den negativen Konsequenzen durch weiter sinkende Kundenfrequenzen.

Bund und Länder haben einen verschärften Maßnahmenkatalog zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossen, um die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus einzudämmen. Ab Montag, den 2. November 2020 treten deshalb deutschlandweit verschiedene zusätzliche Maßnahmen in Kraft.

Wie auch andere Sparten des Einzelhandels dürfen Bahnhofs- und Flughafenbuchhandlungen geöffnet bleiben. Allerdings darf sich je 10 qm Verkaufsfläche nur noch ein Kunde im Geschäft aufhalten.

Die Mitglieder des Verbandes Deutscher Bahnhofsbuchhändler werden auch diese Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie unterstützen und ihre umfassenden Hygienekonzepte wo nötig anpassen. Torsten Löffler, Vorsitzender des Verbandes Deutscher Bahnhofsbuchhändler, sagt: „Wir können die aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie nachvollziehen und unterstützen sie nach Kräften. Doch die Beschlüsse vom 28. Oktober 2020 und die Konsequenzen aus dem erneuten Lockdown werden tiefe Spuren im Flughafen- und Bahnhofsbuchhandel hinterlassen. Leise aufkeimender Optimismus vor dem Anstieg der Infektionszahlen und der aktuellen Entscheidung hat sich ins Gegenteil verkehrt."

Nach dem ersten Lockdown im Frühjahr und der anhaltend niedrigen Kundenfrequenz danach konnte sich der Bahnhofsbuchhandel mit seinen Vermietern einigen. Die enstprechende Regelung war jedoch befristet und läuft zum Jahresende aus. Der Bahnhofsbuchhandel geht davon aus, dass die negativen Folgen der Pandemie auch im Jahr 2021 deutlich spürbar bleiben. Vor diesem Hintergrund sagt Torsten Löffler: "Nach dem aktuellen Lockdown - und hoffentlich nicht eintretenden weiteren Einschränkungen - in diesem Winter gehören bei den Gesprächen zwischen Vermietern und Bahnhofsbuchhandel, insbesondere der Bahn, alle Positionen der Mietverträge auf den Verhandlungstisch. Jetzt geht es wirklich an die Substanz.“