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Hamburger Morgenpost feiert 70. Geburtstag mit Sonderausgabe

Erstellt am 13. September 2019 - 1 Minuten zum Lesen

Vor 70 Jahren wurde mit der Hamburger Morgenpost (MOPO) eine der ältesten deutschen Boulevardzeitungen gegründet. Der große Wettbewerber Bild, gegründet 1952, war 1949 ebenso wenig auf dem Markt wie der Kölner Express (1964), der wie die MOPO in der DuMont Mediengruppe erscheint. Die bereits seit 1877 in Berlin erscheinende B.Z., im 2. Weltkrieg eingestellt, feierte erst 1953 ihr Comeback. Älter als die Mopo ist demnach nur die Münchener Abendzeitung (1948).

Ihr Jubiläum feiert die <em> MOPO </em>am 16. September mit einer 56-seitigen Sonderbeilage, die wie zu Gründungszeiten im Großformat erscheint. In der XXL-Beilage kommen langjährige und ehemalige Mitarbeiter zu Wort, darunter auch der heutige Springer-Vorstandschef Dr. Mathias Döpfner mit dem überraschenden Eingeständnis: „Als Chefredakteur war ich vom ersten Tag an eine Fehlbesetzung“. Die Zeit bei der <em>MOPO </em>sei die schwierigste und lehrreichste seiner beruflichen Laufbahn gewesen. 

Außerdem gratulieren Hamburger Politiker, Prominente und Sportler der Morgenpost zu ihrem Jubiläum. Chefredakteur Frank Niggemeier sagt: „Sieben Jahrzehnte über das zu berichten, was die Stadt bewegt und sich dabei immer wieder selbst neu zu erfinden – das geht nur mit viel Leidenschaft und Herzblut. Die Sonderbeilage gibt aus vielen Perspektiven Einblicke in unsere turbulente Geschichte.“ Sie ist – typisch <em>MOPO </em> – ein Mix aus Haltung, historischen Themen und einem Blick in die Zukunft.

Die Jubiläumsausgabe der Hamburger Morgenpost soll im Handel mit aufmerksamkeitsstarken Marketingmaßnahmen beworben werden. Die Einzelverkaufsauflage wird dem Verlag zufolge zum Jubiläum um 15 Prozent erhöht.