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Mehr Züge: FlixMobility drängt auf die Schiene

Erstellt am 27. März 2018 - 1 Minuten zum Lesen

FlixMobility, das Unternehmen hinter der Marke FlixBus, will unter dem Namen FlixTrain auch auf der Schiene durchstarten.

FlixMobility, das Unternehmen hinter der Marke FlixBus, will unter dem Namen FlixTrain auch auf der Schiene durchstarten. Seit dem 6. März fährt der erste FlixTrain einmal täglich je Richtung, außer mittwochs, zwischen Hamburg und Köln. Ab April will das Unternehmen weitere Züge auf der Trasse zwischen Stuttgart und Berlin einsetzen, die FlixMobility im vergangenen Jahr vom insolventen Bahnunternehmen Locomore übernommen hatte. Ähnlich wie bei seinen Fernbussen setzt FlixMobility auch auf der Schiene auf Kooperationen mit mittelständischen Unternehmen. Während sich das FlixMobilityTeam um Technologieentwicklung, Kundenservice, Netzplanung, Marketing und Vertrieb kümmert, werden Fahrzeuge und Personal von privaten Verkehrsunternehmern gestellt. Für die neue Bahnstrecke zwischen Hamburg und Köln ist das Unternehmen BTE BahnTouristikExpress aus Nürnberg verantwortlich.

Das neue Angebot auf der Schiene soll laut Flixmobility stufenweise mit dem deutschlandweiten Mobilitätsangebot von FlixBus verzahnt werden. Über den Umstieg an Fernbushalten entlang der Trasse sollen „zahlreiche neue Reiseoptionen entstehen“. André Schwämmlein, Gründer und Geschäftsführer FlixMobility, sagt: „Wir stehen für bezahlbares Reisen und eine ökologische Alternative zum Auto. Unser Ziel muss es sein, noch mehr Menschen vom Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel zu überzeugen. Fernbus und Schiene ergänzen sich hier perfekt.“ Die Vernetzung beider Verkehrsträger, so Schwämmlein weiter, sei Teil eines nachhaltigen Konzepts für die Mobilität der Zukunft. Tickets für die Fernzüge von FlixMobility werden seit dem 6. März unter www.FlixTrain.de, per App, in FlixBus-Shops und von kooperierenden Reisebüros angeboten. (jf)