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Nach erzwungener Schließung: Presseverkauf bei Ludwig in Leipzig läuft wieder

Erstellt am 24. März 2020 - 1 Minuten zum Lesen

24 Stunden nach der Schließung durch das Ordnungsamt durfte die Bahnhofsbuchhandlung Ludwig am Leipziger Hauptbahnhof heute wieder öffnen, um Zeitungen und Zeitschriften zu verkaufen.

 

Seit dem Mittag ist die Ludwig-Filiale am Leipziger Hauptbahnhof wieder für ihre Kunden da. Zeitungen und Zeitschriften dürfen nun doch wieder verkauft werden. Für dieses Sortiment gilt eine Ausnahmeregelung. Die Presse - und damit auch der Pressehandel erfüllt nach Ansicht der Bundesregierung insbesondere auch vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie eine zentrale Funktion, um die Versorgung der Allgemeinheit mit verlässlichen Informationen aufrecht zu erhalten.

Mitte März hatten Bundes- und Landesregierungen neue Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus beschlossen. Dazu gehörten die Schließung von Freizeit- und Kultureinrichtungen sowie beliebten Treffpunkten, zum Beispiel Theater, Kinos, Konzerthäuser sowie  Sportanlagen, Spielplätze und Schwimmbäder. Am vergangenen Sonntag wurden die Regelungen weiter verschärft. Geschäfte und Einrichtungen, die die Versorgung der Menschen mit wichtigen Waren und Dienstleistungen sicherstellen, bleiben jedoch unverändert geöffnet. Dazu zählen neben dem Gesundheitswesen und Lebensmittelgeschäften insbesondere auch Presseverkaufsstellen wie die rund 490 deutschen Bahnhofs- und Flughafenbuchhandlungen.

Trotzdem hatte das Ordnungsamt der Stadt Leipzig am Montag, den 23. März die Schließung der Leipziger Bahnhofsbuchhandlung Ludwig durchgesetzt. Diese Entscheidung wurde nun zurückgenommen, wie die Unternehmensgruppe Dr. Eckert berichtet, die unter den Marken Ludwig und Eckert deutschlandweit Bahnhofsbuchhandlungen und Pressefachgeschäfte betreibt. In Leipzig dürfen wieder Presseartikel verkauft werden. Die Buchabteilung bleibt bis auf weiteres geschlossen.